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Bis bald!
12.09.2013 20:37
Donnerstag,12.9.13
M. Wohlgemuth
Tja, der letzte Abend ist angebrochen. Die Kinder wollen keinen speziellen Schlussabend sondern spielen, wie immer, - das können sie auch wirklich vortrefflich miteinander.
Die vielen Sorgen wegen des Wetters, die ich mir in der Woche vor dem Lager gemacht habe, waren rückblickend unnötig. Das Wetter war tatsächlich oft schlecht, aber das hat nicht wirklich eine grosse Rolle gespielt. Wir hatten viel Spass mit den Kindern, unter dem Leiterteam, während den Ausflügen, mit dem Blog, mit dem Gästebuch des Blogs und wir haben auch unglaublich viel erlebt. (neue Bilder in der Galerie)
Jetzt freu auch ich mich auf meine Familie, mein eigenes Bett, meine Zeitung und meine Ruhe. Zumindest bis Dienstagmorgen 7.30 Uhr!
Vielen Dank für Eure und Ihre Anteilnahme. Die Homepage wird in lockerer Folge noch etwas weiter geführt. Wieder mal hereinschauen lohnt sich also!
Donnerstag, 12.9.13, Thermalbad und Scuol
12.09.2013 20:35
Donnerstag, 12.9.13
Nicolas
Heute sind wir mit dem Zug nach Scuol gefahren. Dort hat es ein Thermalbad. Ich fand es dort drinnen sehr heiss. Wir haben gebadet und gespielt. Ich fand die Regeln sehr streng. Besonders, dass man nicht schreien durfte.
Auf dem Rückweg zum Bus hatte es einen speziellen Brunnen mit zwei Röhren: Aus der linken Röhre kam normales Trinkwasser, aus der rechten Röhre Wasser mit Kohlensäure. Und alles von Quellen vom Berg.
Es war ein schönes letztes Tag!
Donnertag, 12.9.13
Ali
Wir wanderten von Bos-cha zum Bahnhof Guarda hinunter. Ich und Frau Dindo machten eine Wette: Wenn ich bis zum Bahnhof Guarda nicht rede, gewinne ich eine Toblerone. Ich gewann eine Toblerone! Danach gingen wir nach Scuol ins Thermalbad.
Donnerstag, 12.9.13
Martin
Wir wurden heute von Frau Wohlgemuth mit cooler Musik geweckt. Wir wanderten etwa eine Stunde und hatten Spass. Nachdem wir die Büvetta (Trinkhalle) besucht hatten, gingen wir ins Thermalbad. Das beste war aber immer noch das Fussballspielen am Abend mit allen Kollegen, bzw. mit der Klasse. Es war sehr cool (im doppelten Sinn, Anmerkung der Redaktion). Aber leider musste man, wenn man wie heute im Regen über das Tor geschossen hatte, den Hügel hinunter rennen, um den Ball zurückzuholen.
Donnerstag, 12.9.13
Durim
Im Thermalbad gibt es verschiedene Bäder: Eiskalte Wasser und nebenan heisses Wasser. Es gab noch ein Solbad, das bedeutet Salzwasser. Es hatte ein Dampfbad mit Bänken. Die Luft ist dort sehr heiss. Es gab noch eine Sauna. Das ist nicht ganz gleich wie im Dampfbad, dort hat es wie Wasser in der Luft. Nach dem Solbad musste man duschen. In des Mitte hatte es einen Wasserpilz mit einem Wasservorhang. Das Wasser war dort mittel. Draussen hatte es Massagen für den Rücken, eigentlich für alles. Und einen Strudel, der zieht dich mit, wie im Rhein oder so.
Und wieder eine Hand voll Fotos in der Galerie!
11.09.2013 20:55Guardatag
11.09.2013 20:51
Mittwoch, 11.9.13
M.Wohlgemuth
Die Kinder sind heute nachmittag auf eigene Faust für zwei Stunden in Guarda und ich geistere etwas im leeren Haus herum. Heimweh, Schlafstörungen, Geisterstunde - bei uns kein Thema (oder liegt es daran, dass ich jeden Abend wie ein toter Baum ins Bett falle). Die Mädchenzimmer unterscheiden sich kaum von denjenigen der Jungs. Unglaublich, was sich da zwischen Decken, Klippmappen, Schlaf-Stofftierchen und Lunchboxen sonst noch so alles präsentiert! Wenn die Kinder heim kommen, wird wieder eine ausgedehnte Sortier-Entsorg-und Kulturrunde angeordnet!
Trotz ungewohnter Kälte hatten wir heute doch im Lauf des Tages sonnige Stunden über Mittag und das Grillieren (inklusive Resten vertilgen direkt aus der Pfanne) war ein Erfolg. Das Essen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Zum Glück sind unsere Sterne-Köchinnen dem unglaublichen Hunger-Ansturm der Kinder gewachsen. Und so viel Kalorienzufuhr gibt auch wieder Kraft und Energie für wandern, Spiel und viiiiiiiel Lärm! Auf geht‘s! Die ersten Rückkehrerinnen sind schon wieder in Sicht.......
Mit grosser Freude wurden die Gästeeinträge auf unserem Blog aufgenommen. Der Internetanschluss ist auf Grund der abgelegen Lage und bei schlechtem Wetter so schwach, dass ich ins Nachbarhaus muss, um zu posten. Die Gästeeinträge habe ich heute den Kindern zum Frühstück vorgelesen (wir sind schon gespannt auf die Fortsetzungsgeschichte!).
Mittwoch, 11.9.13
Gökçe
Hallo zusammen
Heute morgen waren wir nicht so früh unterwegs. Ca. um 10 Uhr sind wir zu einem Postenlauf in Guarda aufgebrochen. Wir zeichneten Bilder von Fassaden ab, Haussprüche abschreiben, das Schellenursli-Haus suchen und einen Erker abzeichen. Das Dorf hat uns sehr gefallen und die Aufträge Spass gemacht.
Um halb zwölf hatten Giovanni, Dajana und ich einen Spezialauftrag: Wir mussten ein Feuer an einer Feuerstelle machen. Das war ein bisschen schwierig wegen des Windes. Aber wir haben es trotzdem noch rechtzeitig geschafft! Ein bisschen habe ich mir die Finger dabei verbrannt. Aua!
Mittwoch 11.9.13
Lara
Das Klassenlager ist sehr cool. Am Nachmittag hatten wir 3h frei und durften nach Guarda. Wir kauften uns ein Eis und ein kleines Souvenier, eine echte Edelweiss-Seife.
Man kann Spiele spielen und es gibt feines Essen. Heute gibt es Curryreis und am Mittag waren wir bräteln. Ich freue mich sehr auf das leckere Essen. :P Ich hab Hunger und schreib‘ darum nicht länger.
Mittwoch, 11.9.13
Alessandro
Heute gab es Servelats und Bratwürste. Wir grillierten im Wald nahe des Hauses. Während ich zur Feuerstelle ging, brummte mein Magen schon beträchtlich. Angekommen gab es Früchte als Apero. Die Würste brutzelten schon fantastisch, da fand ich eine Pflanze, die, wenn man sie ins Feuer hielt und danach herum schwang, einen Rauchschweif nach sich zog. Das war sehr lustig. Damit hörte ich erst auf, als es endlich was zu essen gab.
Mittwoch, 11.9.13
Dajana
Heute gab‘s zum Abendessen Reis und Pouletfreisch mit leckerer Curry-Sauce. Natürlich assen wir nicht wie üblich mit Gabel, Messer oder Löffel sondern mit chinesischen Essstäbchen. Als der Salat aufgetischt wurde, wollten alle gleich mit diesen Stäbchen essen, doch das verleidete den meisten schnell beim Curry-Reis. Immer wieder fielen uns die Reiskörner zwischen die Stäbchen hindurch! Obwohl das Essen auf diese Weise kompliziert war, war‘s doch sehr lustig. Ich muss aber noch fest üben!
siehe auch Fotogalerie
10.09.2013 21:02Dienstag, 10,9,13
10.09.2013 21:00
Dienstag 10.9.13
Dienstag,10.9.13
Caroline
Heute waren wir im Nationalpark, dort haben wir ganz viele bedrohte Tierarten gesehen: Steinböcke, Gämse, Hirsche, Tannenhähr und Rehe. Ich fand die kleinen Murmeltiere am herzigsten. Trotz dem dicken Körper sind sie schnell und flink, deshalb mussten wir ganz leise sein. Das war für einige Kinder der Klasse schwierig.
Dienstag,10.9.13
Vera
Wir marschierten gerade über eine Ebene, da entdeckte ich das erste Murmeltier. Alle versuchten, es zu fotografieren und es mit dem Fellstecher anzuschauen.
Der Führer stellte zu selben Zeit auch das Fernrohr auf, denn er hatte ein Rudel Gämse gesichtet.
Alle durften einmal durchschauen, aber ich fand den Gebrauch des Fernrohrs sehr schwierig, weil man das eigene Auge an das Fernrohr gewöhnen musste. Am meisten Eindruck haben mir die Steinböcke gemacht.
Dienstag,10.9.13
Lorena
Heute hat uns der Bus abgeholt. Nach einer Stunde Fahrt waren wir beim Infomobil. Der Führer begrüsste uns und wir wanderten auf schmalen Wanderwegen. Wir mussten still sein, wenn wir Tiere sehen wollten. Obwohl die Tiere hoch oben waren, wussten sie, dass wir da waren. Mir selbst hat gefallen, dass man selbst sehr viel entdecken konnte. Man musste die Augen offen halten.
Dienstag, 10.9.13
Anna
Auf dem Heimweg herrschte im Bus das blanke Chaos.
Ali hatte den “Gegen-Schlecht“-Kaugummi verweigert, weil er keinen Geschmack hat.
10 Minuten später verlangte er eine Spucktüte und hat diese auch gleich gefüllt.
Ich hätte auch fast eine Spucktüte bekommen. Herr Tomasello verteilte darauf die “ Gegen-Schlecht“ -Kaugummis gleich an alle Kinder im Bus. Danach war Ruhe!
siehe auch Fotogalerie
09.09.2013 19:48Montag, 9.9.13
09.09.2013 19:46
Montag, 9.9.13
Andrin
Ich hatte prima geschlafen. Es sind sehr gute Matratzen. Da wurden wir von lauter, brasilianischer Musik geweckt, aber ich war schon wach. Noch vor der Weckzeit sind Rinor, Nicola und ich sozusagen gleichzeitig um halb sieben aufgewacht. Wir hatten ein kleines Schwätzchen. Worum es ging, bleibt verborgen! Was ich sicher weiss: Ich freute mich auf die Wanderung zur Hängebrücke in Ardez.
Montag, 9.9.13
Ariana
Über eine Hängebrücke gehen, ist faszinierend. Sie war recht gross und schwankend, als wir darüber gingen. Ich traute mich aber über den Steg, da er gut mit Maschendraht und Drahtseilen gesichert war. Der Rückweg war anstrengend. Es war steil, steinig und heiss.
In Ardez hatten wir eine Führung: Den Führer Herr Schmid fand ich noch recht nett. Er hat uns viele Informationen zum Engadiner Haus gegeben. Das Interessanteste war, dass wir ein echtes Engadiner Haus von innen ansehen konnten. Der Heustall hatte viele Luftspalten zwischen den Balken, damit sich das Heu nicht entzünden konnte. Wenn es früher in einem Heustock brannte, konnten oft alle anderen Häuser angezündet werden und abbrennen.
Montag, 9.9.13
Rinor
Trotz Angst zwängte ich mich über die Hängebrücke von Ardez. Doch das war nur am Anfang. In der Mitte angekommen, hat es mir richtig Spass gemacht! Es war wie wenn man in der Luft treten würde!
Montag, 9.9.13
Dominique
Das war eine wundervolle Führung zum Engadiner Haus.
Das Haus, das wir uns ansehen konnten war cool, aber im Keller war es kalt, dunkel, feucht und ein bisschen gruselig. Es hatte Spinnweben, Spinnen und durch das sehr kleine Fenster drang nur wenig Licht. Vor ca. 400 Jahren hatten hier Menschen gewohnt. Von aussen sieht das Haus schön aus, aber eigentlich waren die Menschen früher arm.
Sonntag, 8.9.13
09.09.2013 19:44
Sonntag, 8.9.13
Margrith Wohlgemuth
Das Haus ist voller Leben: Abwasch, Kasten einräumen, Bett anziehen, andere Zimmer
besuchen, zeichnen, spielen, plaudern .... Kurz zusammengefasst: viel Lärm!
Wir hatten einen erlebnisreichen Tag, Regen, Sonne, Wärme, Kälte und jede Menge
Staunen vor den gewaltigen Gletschermassen! Aufregung gabʻs auch jede Menge: ein
Schüler hat verschlafen und musste wohl mit leicht übersetzter Geschwindigkeit nach
Zürich gebracht werden, einer kam in den Winterschuhen, statt in den Bergschuhen - er
hatte das Schuhwerk in der Eile verwechselt.
Aber wer spricht schon davon nach unserem super Znacht, dem tollen Haus und all den
Plänen, die geschmiedet werden (und von denen ich noch gar nicht von allen weiss).
Heute liegt das Bloggen an mir, morgen kommen die Kinder zum Zug.
Sonntag, 8.9.13 Kinderblogs
09.09.2013 19:44
Sonntag, 8.9.13
Alessia
Wir hatten eine gute Hinreise nach Bos-cha. Zuerst sind wir ab Pontresina-Morteratsch ca. 45 min zum Morteratsch-Gletscher gewandert. An der Gletscherzunge angekommen hat Frau Wohlgemuth 6-er Gruppen gebildet, um mit ihr ganz ans Gletschertor gehen zu können. Ich war darüber sehr froh, weil ich noch nie einen Gletscher gesehen hatte. Zum ersten Mal konnte ich einen richtigen Gletscher berühren. Am besten hat mir die türkis-hellblaue Farbe des Eises gefallen. Ein Gletscher ist unten nicht etwa schneebedeckt sondern mit Kies und Geröll übersät.
Sonntag 8.9.13
Greta
Ab Pontresina wanderten wir in Richtung Morteratschgletscher. Am Fusse des Gletschers war es windig und kühl, aber wir hatten viel Spass! wir machten Fotos, sprangen von Stein zu Stein über das eiskalte, milchige Schmelzwasser und kletterten auf den Sandhügeln herum.